IHK

Bürgermeisterin
Marion Schunck-Zenker
mschunck-zenker@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 101


Beigeordneter
Hans-Josef Corsten
hcorsten@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 101


Fachbereichsleitung Finanzen, Immobilien und Gebäudemanagement
Volkmar Hensen
vhensen@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 210


Projektsteuerung
Kerstin Schmalen
kschmalen@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 216


Tiefbau
Herr Lüpges
fluepges@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 241

 

Stadtverwaltung Linnich

Anschrift:
Rurdorfer Straße 64
52441 Linnich
Postfach 12 40
52438 Linnich
Tel.: 02462/9908-0
Fax : 02462/9908-900
Homepage: www.linnich.de
Email: mail@linnich.de
 

Umgestaltung der Rurstraße

Offizieller Spatenstich zur Umgestaltung der Rurstraße

Am Freitag, 29. Oktober 2017 fand der offizielle Spatenstich für die Umgestaltung der Rurstraße im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes der Stadt Linnich statt. Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker sowie Vertreter des Stadtrates, der ausführenden Baufirma sowie der Planungsbüros gaben den Startschuss zu der umfangreichen Baumaßnahme, die sich bis Ende 2018 erstrecken wird

Umleitung im Rahmen der Baustelle

Die Arbeiten zur Umgestaltung der Rurstraße haben begonnen.

Aktuell wird intensiv im Bereich der Versorgungsleitungen und der Sanierung der Mühlenteichbrücke gearbeitet. Der entsprechende Teilbereich ist gesperrt.

Bitte beachten Sie die ausgeschilderten Umleitungen. Die Baustelle ist aus Richtung SIG Combibloc über die Erkelenzer Straße – B 57- Mahrstraße zu umfahren. Aus Richtung Erkelenz, Lindern und Gereonsweiler sind die B 57 und die Mahrstraße als Umleitung zu nutzen. Die Brachelener Straße ist in Richtung Innenstadt als Sackgasse ausgebildet. Diese kann nicht genutzt werden. Die Zufahrt erfolgt über die Mahrstraße.

Die Geschäfte und Lokale in der Innenstadt sind natürlich weiterhin geöffnet und bis zur Sperrung der Baustelle anfahrbar. Die Geschäfte im Baustellenbereich sind ebenfalls fußläufig zu erreichen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Baustellenflyer zum 1. Bauabschnitt.

Sperrung der Ortsdurchfahrt Linnich ab dem 28.08.2017

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes zur Erneuerung der Innenstadt der Stadt Linnich wird am 28. August 2017 mit den Baumaßnahmen zur Umgestaltung der Rurstraße begonnen.

Dies ist die erste große Maßnahme des mit Bundes- und Landesmitteln geförderten Stadtentwicklungskonzeptes, dessen Umsetzung mit einem Kostenvolumen von rd. 16 Mio € bis zum Jahr 2023 vorgesehen ist.

Die Arbeiten in der Rurstraße werden in verschiedenen Bauabschnitten durchgeführt und kommen frühestens Ende 2018 zum Abschluss.

Die einzelnen Abschnitte müssen in dieser Zeit für den gesamten Verkehr gesperrt bleiben.

Der erste Bauabschnitt beginnt in Höhe Altwyk / Löffelstraße und endet am Glasmalereimuseum. Die Brücke über den Mühlenteich wird hierbei nur noch fußläufig passiert werden können.

In Abstimmung mit dem Straßenverkehrsamt des Kreises Düren sind weiträumige Umleitungen ausgeschildert.

Insbesondere der Schwerlastverkehr sollte der Ausschilderung folgen, da der Verkehr in der Innenstadt durch Ampelanlagen geregelt wird und Behinderungen wegen des Ausbauumfangs unvermeidlich sein werden.

Vergabe

Die Pläne zur Umgestaltung der Rurstraße wurden den politischen Gremien der Stadt Linnich vorgestellt.

Die öffentliche Ausschreibung zu den Bauleistungen in der Rurstraße hat stattgefunden. Fristgerecht sind mehrere Angebote bei der Stadt Linnich eingegangen.

Die Vergabe der Leistungen war Inhalt der Sitzung des Bau- und Liegenschaftsausschusses am Donnerstag, 13.07.2017.
Der Beschluss zur Vergabe wurde gefasst, so dass der Auftrag für die Baumaßnahme entsprechend erteilt werden konnte.

Informationsveranstaltung zu den Maßnahmen in der Mäusgasse und der Anbindung an die Rurstraße

Zu den punktuellen Maßnahmen in der Mäusgasse und der Anbindung der Rurstraße wird eine weitere Informationsveranstaltung für Linnicher Bürger/Innen durchgeführt. Diese findet am 19.06.2017 in der Aula der städtischen Realschule statt.

Bürgerbeteiligung

Am 02.11.2016 waren alle Linnicher Bürger/Innen zu einer Informationsveranstaltung zur Umgestaltung der Rurstraße eingeladen. Durch das Fachbüro wurde die Detailplanung entsprechend vorgestellt.
Beschlossenes Verkehrskonzept

Beschreibung zur Maßnahme "Umgestaltung der Rurstraße"

Die Rurstraße, die als ehemalige Ortsdurchfahrt durch die Innenstadt führt, hat eine durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke an Werktagen von 11.000 Kfz / 24h, dem entgegenstehen ca. 7.500 Kfz / 24h auf der Bundesstraße. Ergänzende Verkehrszählungen haben gezeigt, dass es sich hierbei bei einem hohen Anteil um Durchgangsverkehre und unnötige Binnenverkehre handelt.

Dieses Ergebnis der Abwärtsspirale der Verkehrsmittel- und Fahrtzweckwahl zeichnet sich im Linnicher Straßenraumbild und insbesondere in der Rurstraße sehr stark ab. Die Verkehrsbelastungen verhindern städtebauliche Entwicklungen und Aufwertungen, wie zum Beispiel Ansiedlung von Ladenlokalen mit Außengastronomie und stadträumliche Verknüpfungen der Geschäfte über die Fahrbahn hinweg. Das monotone und rein technisch und funktionale Band der ehemaligen Bundesstraßenverkehrsachse (Rurstraße), das fassadenabriegelnde Längsparken, kaum Grünpflanzungen, fehlende Zeitlücken für Querungen und viele leerstehende Ladenlokale prägen das derzeitige Erscheinungsbild.

Über die Rurbrücke kommend bildet die Rurstraße den östlichen Innenstadteingang, welcher sich heute ungeordnet und wenig einladend darstellt.

In Höhe der repräsentativen Einrichtung des deutschen Glasmalereimuseums kommt es regelmäßig zu Verkehrsbehinderungen und Rückstaus, weil zu einem großen Anteil Durchgangsverkehre den beengten Straßenraum an dieser Stelle passieren müssen.

Eine Verkehrsuntersuchung hat ergeben, dass positive städtebauliche Entwicklungen nicht ohne eine Veränderung im Verkehrskonzept erzielt werden können.

Erklärtes Ziel dieser Maßnahme ist die Reduzierung des Individualverkehrs, was mit einer gesteigerten Aufenthaltsqualität einhergeht. Zusätzlich sollen den Straßenraum querende Wegeverbindungen besonders betont (Platzsituationen) und die Anbindung an die Promenaden / das Altstadtcarrée generiert werden.

Durch eine bessere Anbindung und die verkehrliche Entlastung kann die (Kunden-) Frequenz im Bereich Löffelstraße / Altwyk und Rurstraße gesteigert werden. Im Rahmen des aktiven Flächenmanagements soll ebenfalls die Beseitigung vorhandener Leerstände zur Attraktivierung des öffentlichen Raumes beitragen.

   

Bezug zu Entwicklungszielen des IHK:

- Verlagerung der Transitverkehre auf die B 57

- unnötigen Binnenverkehr vermeiden

- verbesserter Stellenwert (und Sicherheit) des Fußgängers + Radfahrers im Straßenverkehr

- Geschwindigkeitsreduzierung im Kernbereich

- Sicherung und Neuansiedlung von Einzelhandels- und zentrumsrelevanten Dienstleistungsnutzungen

- Leerstandsmanagement

- bedarfsorientierte Erweiterung des EZH-Sortiments

- Differenzierung der Straßenraumgestaltung

- Flächenaufteilung für Befahren, Begehen, Aufenthalt und Verweilen neu definieren

   

gefördert durch: