Neubau Kulturstätte

Bürgermeisterin
Marion Schunck-Zenker
mschunck-zenker@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 101

Beigeordneter
Hans-Josef Corsten
hjcorsten@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 101

Fachbereichsleitung Finanzen, Immobilien und Gebäudemanagement
Volkmar Hensen
vhensen@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 210

Projektsteuerung
Kerstin Schmalen
kschmalen@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 216

Hochbau
Dominik Foit
dfoit@linnich.de
0 24 62 / 99 08 - 219
 

Stadtverwaltung Linnich

Anschrift:
Rurdorfer Straße 64
52441 Linnich
Postfach 12 40
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Tel.: 02462/9908-0
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Email: mail@linnich.de
 

Neubau einer integrativen Kultur- und Begegnungsstätte

Weiteres Vorgehen

Die Ausführungspläne zum Neubau der integrativen Kultur- und Begegnungsstätte sind fertig gestellt.

Die öffentliche Ausschreibung ist aktuell im Vergabeportal NRW veröffentlicht. Die Submission findet noch vor Weihnachten statt.

Durch den Bau- und Liegenschaftsausschuss muss im Januar eine entsprechende Auftragsvergabe erfolgen.

Pläne zur Kultur- und Begegnungsstätte

Mit Beschluss vom 10.01.2017 hat der Bau- und Liegenschaftsausschuss der Stadt Linnich die nachstehenden Pläne zum Neubau der Kultur- und Begegnungstätte beschlossen.

Ein entsprechender Bauantrag wurde beim Kreis Düren gestellt.

Zuwendungsbescheid

Im April 2016 erhielt die Stadt Linnich den Zuwendungsbescheid aus dem Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“. Diese Zuwendung wird für den Neubau einer integrativen Kultur- und Begegnungsstätte mit Gesamtkosten in Höhe von 1,8 Mio. Euro, wovon 70 % (ca 1.3 Mio. Euro) als Förderung anerkannt sind, verwendet.

Der Bau der Kultur- und Begegnungsstätte muss gemäß der Förderrichtlinien am 31.12.2018 fertiggestellt sein.

  

Anlass und Ziel der Maßnahme

Seitens der Stadt Linnich wurde im Rahmen des Sonderprogramms "Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen" ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung bei der Bezirksregierung Köln gestellt.

Die Stadt Linnich beabsichtigt, mit Unterstützung durch diverse Vereine, Wohltätigkeitsorganisation und ehrenamtlich Tätigen, eine integrative Kultur- und Begegnungsstätte im Zentrum von Linnich zu schaffen. Die integrative Kultur- und Begegnungsstätte soll sich zu einer zentralen Anlaufstelle für alle in der Region lebenden Kulturkreise entwickeln.

Mit der integrativen Kultur- und Begegnungsstätte soll an zentraler Stelle des Stadtgebietes eine Einrichtung geschaffen werden, in welcher kulturelle, geistige, kommunikative und sportliche Begegnungen gefördert und in dieser Form teilweise sogar erstmalig in Linnich überhaupt ermöglicht werden. Mitten im Stadtgebiet von Linnich soll ein Ort entstehen, an welchem durch seine Lage sowie das dort vorgesehene vielfältige Angebot Begegnung und Kommunikation unter allen in Linnich lebenden Menschen stattfindet und auf diese Weise soziale Kontakte geknüpft und vertieft werden können. Ein besonderes Angebot und eine besondere Aufmerksamkeit ist vor allem angesichts der erheblichen Anzahl von Flüchtlingen dringend erforderlich, da der Erstkontakt dieser Menschen mit einem anderen Kulturkreis besonders prägend sein kann.

Die Stadt Linnich möchte den ersten prägenden Kontakt von Flüchtlingen mit unserem Kulturkreis optimieren sowie deren langfristige Integration in unsere Gesellschaft gewährleisten. Gleichzeitig soll Raum geschaffen werden, in dem auch für die Linnicher Bevölkerung Gelegenheit besteht möglichst frühzeitig und auf vielfältige Weise mit in ihrer Stadt lebenden Flüchtlingen in Kontakt zu treten. Der frühzeitige Abbau von Hemmungen und Vorurteilen durch persönliche Kontakte ist ein wesentlicher Grundstein zur Integration und dem Erhalt einer friedvollen pluralistischen Gesellschaft.

Die Kultur- und Begegnungsstätte soll auf dem Place de Lesquin entstehen, welchem im integrierten Stadtentwicklungskonzept der Stadt Linnich eine bedeutende Stellung zukommt und welcher mittelfristig mit einem Integrationshotel sowie Wohn- und Geschäftshäusern, respektive einer Gesundheitsmeile und einem Freizeit- und Erholungsbereich entwickelt werden soll. In der Nähe zum Place de Lesquin befinden sich schon heute mehrere Schulen, darunter eine LVR Förderschule, ein Inklusionskindergarten und diverse Sportanlagen. Ebenso ein im Jahr 2013 energetisch saniertes Hallenbad. Die Kultur- und Begegnungsstätte ergänzt die Stadtentwicklungsziele an diesem Standort optimal und fügt den vorhandenen und vorgesehenen inklusiven Angeboten auch integrative hinzu.

gefördert durch: