Eine-Welt-Projekt der Stadt Linnich
Eine-Welt-Projekt
Helfen rettet Leben!
Hilfe für das Krankenhaus "Santa Rita" in Jaboticaba (Brasilien)
Im Jahre 2002 wurde das "Eine-Welt-Projekt" der Stadt Linnich ins Leben gerufen. Durch den Verkauf von gut erhaltenen Büchern aus 2. Hand und verschiedenen Aktionen unter anderem zum traditionellen Andreasmarkt konnten bislang insgesamt
5.000,00 € für das Armenkrankenhaus "Santa Rita" in Jaboticaba in Brasilien gespendet werden.
"Santa Rita" ist ein Krankenhaus für die Armen. Die ehemalige Mitarbeiterin der Stadt Linnich, Rosemarie Syberichs, engagiert sich bereits seit vielen Jahren in der Hilfe für dieses Krankenhaus. Sie kennt die dortigen Verhältnisse von ihren regelmäßigen Besuchen in Jaboticaba gut. Das Krankenhaus gehört zum Lebenswerk des aus Ederen stammenden Paters Theo Syberichs, eines Onkels ihres Ehemannes. Er gehörte dem Orden der Oblaten des Heiligen Franz von Sales an. Dieser Orden ist auch Träger des benachbarten Gymnasiums Haus Overbach in Barmen, dass auch viele Schülerinnen und Schüler aus Linnich besuchen. Von dort aus wird die Hilfe für "Santa Rita" koordiniert, und zwar durch den Missionsprokurator Pater Sebastian Leitner, der seit dem 01. Januar 2009 die Nachfolge von Pater Konrad Esser angetreten hat.

"Santa Rita" gewährt eine medizinische Basisversorgung. Schwierige Fälle müssen zu größeren Kliniken überwiesen werden und werden dort weiterbehandelt. Dies geschieht unter Umständen auch kostenlos, wenn die Patienten von "Santa Rita" dorthin gebracht werden. Die medizinische Prävention ist ein wichtiges Anliegen. Ärzte und Schwestern kommen in die Dörfer und informieren die Bevölkerung über Hygiene, Abkochen des Trinkwassers, vorgeburtliche Gymnastik, gesunde Babynahrung, bewährte Hausmittel zur Behandlung von Krankheiten. Eine Naturheil-Apotheke vermittelt althergebrachte Kenntnisse über die Herstellung von Naturheilmitteln aus Wurzeln, Baumrinde und Blättern.
Als aktuelles Projekt ist die Realisierung eines Anbaus geplant. Die Verantwortlichen des Krankenhauses möchten Familien mit Demenzkranken Angehörigen bei der Pflege unterstützend zur Seite stehen. Da aber auch der Alkoholismus für viele Menschen und deren Familien zu einem ernsten Thema geworden ist, möchte man Möglichkeiten schaffen, diese Menschen zu therapieren. Das Kuratorium besteht je zur Hälfte aus Salesianer-Priestern und Vertretern der Gemeinde. Ein Teil der erforderlichen Geldmittel wird natürlich im Land selber aufgebracht. Aber das reicht bei weitem nicht aus, um den Betrieb des Krankenhauses auf Dauer zu sichern. Die nicht gedeckten Kosten - dies sind jährlich mehr als 90.000 Dollar - können nur durch Spenden ausgeglichen werden.
Pater Theo Syberichs, der Begründer des Armenkrankenhauses, ist wenige Wochen vor der Vollendung seines 100. Lebensjahres im Jahre 2009 verstorben und wurde auf dem Oblatenfriedhof in Jaboticaba bestattet.
Freudig ging Pater Theo Syberichs durch diese Welt, freudig hat er den Menschen gedient, freudig ist er heimgekehrt zu seinem Gott und Schöpfer. In seinem Sinne sammeln wir weiter freudig Spenden für das Armenkrankenhaus in Jaboticaba.

Bücher aus 2. Hand zu besonders günstigen Preisen

Um weiterhin Geld für das "Eine-Welt-Projekt" sammeln zu können, werden im Rathaus der Stadt Linnich ganzjährig Bücher aus 2. Hand zu besonders günstigen Preisen zum Kauf angeboten. Zu finden sind hier Bücher für jede Altersgruppe und jeden Geschmack. Zusätzlich zu den Büchern aus 2. Hand werden Grußkarten und kleinere Geschenkartikel für kleines Geld verkauft.
"Stöbern" kann man während der Öffnungszeiten des Rathauses im Zimmer 011 bei unserem Mitarbeiter Stefan Helm, der sich seit dem Ausscheiden von Frau Syberichs liebevoll um den Bücherladen und um das "Eine-Welt-Projekt" kümmert.
Wer vorab Kontakt zu Herrn Helm aufnehmen möchte, kann dies unter der Telefonnummer 02462/9908-512 oder per E-Mail unter shelm@linnich.de tun.
Jeder Euro kommt da an, wo Hilfe gebraucht wird.




