Körrenzig
Der Ort geht wahrscheinlich auf ein Landgut zurück, dem in der Römerzeit ein Kelte mit Namen Cornicius seinen Namen gab. Aus "Corniciacum" entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens, der Name lautet seit 1936 aufgrund eines Erlasses des Oberpräsidenten der Rheinprovinz "Körrenzig".
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1029. Damals schenkte Kaiser Konrad II. der Abtei Burtscheid ein Landgut in Körrenzig. Der Ort gehörte damals zum Jülichgau, und seine Kirche war dem Dekanat Jülich unterstellt. Aus den Abbildungen auf einem Schöffensiegel des Schöffengerichts Körrenzig aus dem Jahr 1326 ist die damalige Zugehörigkeit zum Herzogtum Jülich-Kleve-Berg ersichtlich. Unter französischer Herrschaft war Körrenzig schon selbständige Pfarre und gehörte nicht mehr zum Amt Boslar.
Nach dem Pariser Frieden wurde die Bürgermeisterei Körrenzig preußisch und 1816 dem Kreis Erkelenz zugeordnet. Beide Weltkriege trafen den Ort hart. Viele Tote und Vermisste waren zu beklagen. Die Zerstörungen waren enorm. Mit großem Einsatz bauten die Einwohner von Körrenzig die Wohnhäuser, die Kirche und die Schule wieder auf.

Da die alte Pfarrkirche nicht mehr den Anforderungen in Bezug auf Bautenschutz und Ausstattung genügte, wurde eine neue moderne Kirche gebaut, die im Jahre 1962 eingesegnet werden konnte. Das alte Kirchengebäude, dem der Verfall drohte, wurde in liebevoller Kleinarbeit vier Jahre lang von den Mitgliedern des Vereins "Rettet die alte Kirche" saniert und wurde im Rahmen eines Festaktes am 16.10.2005 wieder eröffnet. Neben der liturgischen Nutzung finden dort auch kulturelle Veranstaltungen statt.
Körrenzig ist seit der Kommunalen Neugliederung im Jahre 1969 Ortschaft der Stadt Linnich.
etwas Besonderes aus Körrenzig
Die Abenteuerwoche in Körrenzig ist ein alljährlich wiederkehrendes Freizeitangebot der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter für 6 - 12jährige aus der Ortschaft Körrenzig. Es werden ca. 50 Kinder eine Woche lang von ehrenamtlichen Helfern betreut.
Auf dem Programm stehen u.a. Wasserspiele, Schnitzeljagden, Dorfaufgabenspiele sowie Besuche und Besichtigungen bei Landwirten und Handwerkern im Ort.
Diese Freizeit steht jedes Jahr unter einem neuen Motto: Mal lebt man wie Zirkusleute, mal wie die alten Ritter oder wie im Orient. Die Hauptattraktion ist der von den Kindern selbstgestaltete Abschlussabend in selbstentworfenen Kostümen mit anschließender Nachtwanderung und Übernachtung auf dem zum Zeltplatz umgestalteten Bolzplatz.
Die Katholische Pfarrgemeinde St. Peter...

Der Brieftaubenzüchterverein "Heimkehr" Körrenzig...






