Ortschaften

Boslar

Boslar gilt als eine der ältesten Ortschaften in unserer Gegend. In der ersten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 867 heißt der Ort, der im übrigen auf ein römisches Lager zurückgehen soll, "Villa Buslare". ...

Ederen

Der mit 945 Einwohnern bewohnte Ortsteil Ederen liegt südwestlich von Linnich.  Der Ort Ederen hat einen römischen Ursprung. Dieser Nachweis wurde durch den Fund eines Römergrabes aus dem 3. Jahrhundert n.Chr. erbracht. ...

Floßdorf

Das so genannte „Dorf an der Rur“ kann geschichtlich nur schwer eingeordnet werden, da kaum keltische oder römische Funde vorhanden sind. ...

Gereonsweiler

Gereonsweiler liegt ca. 5 km westlich von Linnich an der B 57. Das Dorf entstand zur Römerzeit aus einer Waldsiedlung auf der westlichen Rurterrasse. ...

Barbarakapelle
Barbarakapelle

Gevenich

Gevenich liegt links der Landstraße Linnich- Titz zwischen Linnich und Hottorf. Es leben zur Zeit 839 Bürger dort. Die erste urkundliche Erwähnung Gevenichs stammt aus dem Jahr 888. Die Geschichte des Ortes weist viele Schicksalsschläge auf. Neben Verwüstungen, Brandschatzungen und Plünderungen infolge von Kriegen, wurde Gevenich im 17. Jahrhundert von der Pest heimgesucht. 1775 wurde der Ort durch ein Erdbeben schwer beschädigt. ...

Glimbach

Glimbach liegt nordwestlich von Linnich inmitten der Hügel der letzten Ausläufer des Erkelenzer Rückens. Dem Namen des Ortes liegt das Wort „Glind“ zugrunde, das „Umzäunung“ oder „Lattenzaun“ bedeutet. ...

Hottorf

Der Name des Dorfes bedeutet „Holzdorf“, d.h. ein Dorf im Gehölze, im kleinen Wald. Dabei hat sich der Name des Ortes häufig geändert, es hieß z.B. Hoitorf, Heydorpe, Holtdorf, Houtorf, oder Hutorp.

Körrenzig

Körrenzig liegt nördlich von Linnich an der B 57. Der Ort geht auf ein Landgut zurück, dem in der Römerzeit ein Kelte mit Namen „Cornicius“ seinen Namen gab.

Kofferen

Wann der Ort genau entstanden ist, kann nicht festgestellt werden. Wahrscheinlich geht die Entstehung bis in die Römerzeit zurück.

Linnich

Linnich wird erstmalig urkundlich im Jahre 888 erwähnt. König Arnulf von Kärnten bestätigt dem Aachener Marienstift eine Schenkung König Lothars II. aus dem Jahre 851. Um das damalige Königsgut LINNICA entstand nach und nach die Ortschaft Linnich. Ein weiterer markanter Punkt in der Geschichte der Stadt Linnich ist die erste urkundliche Erwähnung Linnichs als Stadt. Die Urkunde des Herzogs Wilhelm von Geldern datiert vom 27. April 1392 und tituliert Linnich als "Stad van Lynneke". Linnich besaß zu dieser Zeit bereits eine eigene Gerichtsbarkeit und prägte sogar eigene Münzen (um 1350).

Rurdorf

Die erste urkundliche Erwähnung Rurdorfs geht ins Jahr 945 zurück. Durch diese Urkunde schenkte Erzbischof Wichfried von Köln dem St. Ursula Stift, das sich damals in Folge von Plünderungen und Brandschatzungen in größter Notlage befand, das Landgut. 

Tetz

Ursprünglich war Tetz eine römisch - keltische Siedlung. Der Name wird auf ein "Deciacum", ein “Gut eines Römers“ zurückgeführt. Durch verschiedene sprachliche Umwandlungen entwickelte sich zuerst der Name Titzich, dann Titze und schließlich Tetz.

Welz

„Weltz“ ist zum ersten Mal urkundlich erwähnt im Verzeichnis der Kircheneinkünfte aus selbständigen Pfarren zwischen 1250 und 1300, der Ort dürfte jedoch wesentlich früher entstanden sein. Man geht davon aus, dass der hl. Lambertus im Jahre 739 in Welz die Pfarre St. Lambertus gegründet hat.

 

Bildband

Bildband Linnich mit seinen Ortschaften
Die Stadt Linnich hat im Jahre 2001 einen Bildband über die Stadt Linnich und seine Ortschaften herausgegeben. Hierin werden die Vereine und Besonderheiten der einzelnen Orte vorgestellt.
 

Stadtplan