Andreasmarkt

Der Andreasmarkt blickt auf eine lange Tradition zurück. Er wurde der "alten Stadt Linnich" im Jahre 1571 durch Herzog Wilhelm V. von Jülich für den St. Andreastag verliehen.
Er hat im Laufe von 440 Jahren sein Gesicht verändert und im Wechsel der Zeiten ein Auf und Ab erfahren. Früher wurden auf dem Andreasmarkt hauptsächlich Kaltblutpferde und Rindvieh außerdem landwirtschaftliche Produkte, gehandelt. Der Markt gelangte über die Landgrenzen hinaus zu einigem Ruhm. Im 18.Jahrhundert- vermutlich auch schon früher- gab es einen Marktmeister, der das dort angebotene Vieh zu kontrollieren und Streitigkeiten zu schlichten hatte.
Heute gibt es ein umfassendes Angebot an landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln und Waren aller Art. In den letzten Jahren erfreut er sich bei Händlern wie Besuchern, die sich auch von weit her auf den Weg nach Linnich machen, erfreulich großer Beliebtheit.

Über 180 "fliegende" Händler beginnen schon am Vorabend, ihre Stände in der gesamten Innenstadt aufzubauen. Das Angebot reicht von der Socke bis zum Trecker, und auch für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Händler mit Reibekuchen, Backfisch, Glühwein und diversen rheinischen Spezialitäten.

Die Stadt Linnich ist beim Andreasmarkt auch mit einem eigenen Stand vertreten. Dort werden unter anderem Artikel aus dem Eine-Welt-Lädchen im Rathaus und Weihnachtsdekorationen sowie Geschenkartikel zum Kauf angeboten. Neben Salzkristall-Lampen, Gepa-Produkten und Schmuck aus Brasilien wird auch eine Ansichtskarte aus Linnich zum Verkauf angeboten.
Der Reinerlös kommt dem Krankenhaus Santa Rita in Jaboticaba/ Brasilien zugute.


