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Stadt Linnich

Körrenzig

Der Ort geht wahrscheinlich auf ein Landgut zurück, dem in der Römerzeit ein Kelte mit Namen Cornicius seinen Namen gab. Aus „Corniciacum“ entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens, der Name lautet seit 1936 durch Erlass des Oberpräsidenten der Rheinprovinz „Körrenzig".

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1029. Damals schenkte Kaiser Konrad II. der Abtei Burtscheid ein Landgut in Körrenzig. Der Ort gehörte damals zum Jülichgau, und seine Kirche war dem Dekanat Jülich unterstellt. Aus den Abbildungen auf einem Schöffensiegel des Schöffengerichts Körrenzig aus dem Jahr 1326 ist die damalige Zugehörigkeit zum Herzogtum Jülich-Kleve-Berg ersichtlich. Unter französischer  Herrschaft war Körrenzig schon selbständige Pfarre und gehörte nicht mehr zum Amt Boslar.

Nach dem Pariser Frieden wurde die Bürgermeisterei Körrenzig preußisch und 1816 dem Kreis Erkelenz zugeordnet. Beide Weltkriege trafen den Ort hart. Viele Tote und Vermisste waren zu beklagen. Die Zerstörungen waren enorm. Mit großem Einsatz bauten die Einwohner von Körrenzig die Wohnhäuser, die Kirche und die Schule wieder auf.