Städtepartnerschaft

Seit 1974 ist die Stadt Linnich mit der nordfranzösischen Stadt Lesquin bei Lille durch eine Städtepartnerschaft eng verbunden. Regelmäßig finden privat und offiziell Familientreffen und Begegnungen von Vereinen, Schulen und sonstigen Institutionen statt.

Das 30jährige Bestehen der Jumelage wurde in Lesquin am 12. September 2004 und in Linnich am 24. April 2005 ausgiebig gefeiert.

Seit 1975 gibt es einen Austausch zwischen der Realschule Linnich und dem College Paul Verlaine in Lesquin. Regelmäßig findet der Austausch wechselseitig statt. Die Schüler wohnen bei den Gastfamilien und nehmen am Unterricht teil. Aufgelockert wird das Programm durch Ausflüge.

Mehr als 10 Jahre sind die Tennisclubs Linnich/Tetz und Lesquin freundschaftlich verbunden. Jährlich finden Partnerschaftstreffen der Jugendabteilungen statt. Ebenfalls finden seit 2002 regelmäßig Jugendfußballturniere in Frankreich und Deutschland statt.

Logo von der Gründung der Städtepartnerschaft

Offizielle Begegnungen

Seit 1997 besucht regelmäßig eine Abordnung aus der Partnerstadt den Andreasmarkt. Die Gäste aus Lesquin zeigen sich begeistert vom bunten Markttreiben und nehmen gerne am traditionellen Empfang der Stadt im Rathaussaal teil.

Begenungen des Tennisclubs

Auf Vereinsebene ist besonders die Partnerschaft der Tennisclubs hervorzuheben. Seit 1995 fanden im Wechsel ein Jahr in Lesquin und ein Jahr in Tetz Begegnungen der Tennisclubs statt.
Im Mai 2002 wurden diese Aktivitäten von der Robert– Bosch- Stiftung in Stuttgart mit einer Ehrenurkunde für bürgerschaftliches Engagement in deutsch-französischen Städtepartnerschaften ausgezeichnet.
Im Jahre 2003 gesellte sich auch der Linnicher Tennisclub hinzu, und erstmalig am 20./ 21.09.2003 fand auf der Tennisanlage im Schul- und Sportzentrum am Bendenweg eine Partnerschaftsbegegnung statt.

Fotos von der Begegnung der Tennisclubs im Jahr 2006

Im Jahre 2006 fand die Begegnung wieder in Lesquin statt. Am Samstag, 09. September 2006, machte sich eine etwa 30köpfige Delegation aus Linnich und Tetz frühmorgens auf die Reise nach Frankreich zu einer Partnerschaftsbegegnung mit dem Tennisclub Lesquin. Seit 1994 besteht nun die Partnerschaft zwischen den Tennisclubs Tetz und Lesquin, der Linnicher Tennisclub ist seit 2003 dabei.
Im Laufe der Jahre sind viele Freundschaften gewachsen. Entsprechend herzlich fiel auch die Begrüßung durch den Präsidenten des Tennisclubs Eric Verfaillie aus. In den Räumen des Lesquiner Tennisclubs in dem vor einigen Jahren eingeweihten wunderbaren Sportzentrum hatten sich zur Begrüßung der Gäste auch viele französische Tennisfreunde eingefunden, und die Wiedersehensfreude war groß. 
Kaum waren die letzten Worte der Begrüßung verklungen, wurden schon die Tennisschläger und –bälle ausgepackt, und der Run auf die Tennisplätze begann. Vereinstrainer Yves Plantefève hatte für Groß und Klein ein Turnier organisiert, das zeitweise auch auf den Außenplätzen des Vereins ausgetragen wurde. 
Für die weniger sportbegeisterten Teilnehmer hatte man eine Fahrt nach Lille, die europäische Kulturhauptstadt 2004, geplant. Mit der Métro dauerte die Fahrt ins Zentrum nur 10 Minuten. Bei herrlichstem Sommerwetter konnte man sich einen ersten Eindruck von dieser tollen Stadt und ihren Sehenswürdigkeiten verschaffen und in einem der zahlreichen Straßencafés bei einem kühlen Getränk das bunte Treiben beobachten. Alle waren begeistert und stimmten darin überein, dass dies gewiss nicht der letzte Besuch in Lille war. Nach der Rückkehr zog man sich kurz in die Familien zurück, um sich ein wenig zu erfrischen und für den Abend vorzubereiten.
Viele fleißige Hände hatten vor der Rückkehr der Gäste und ihrer Gastfamilien ein vorzügliches Abendessen vorbereitet. Den krönenden Abschluss des Menüs bildeten als Ausdruck der Verbundenheit der Clubs wie immer zwei Torten, nicht nur Delikatesse, sondern auch Augenweide. 
Paul Müller bedankte sich bei allen für die freundliche Aufnahme und überreichte seinem Kollegen Eric Verfaillie als Pendant zu dem vom Aussterben bedrohten „gallischen Hahn“ ein von Arnold Schlader kreiertes „deutsches Huhn“ und zwei gerahmte Großfotos von den Partnerschaftstreffen in Linnich in den Jahren 2003 und 2005. Diese Gastgeschenke haben von nun an ihren Platz im Clubheim. Groß und Klein hatte viel Spaß an einem Animationsprogramm à la Club Med von Emmanuel Verfaillie, das den Teilnehmern sportlerische und akrobatische Höchstleistungen abverlangte. Zwischendurch wurde zu heißen Rhythmen getanzt. Nach einem sehr schönen Abend, der sich bis zum frühen Morgen erstreckte, traten Deutsche und Franzosen den Heimweg an. 
Nach dem Frühstück in den Familien trafen sich die Tennisspieler am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr mehr oder weniger fit wieder im Sportzentrum und setzten das Tennisturnier fort.
Einige nutzten den Vormittag und das wunderschöne Wetter auch zu einem Spaziergang durch Lesquin.
Am Mittag kamen alle im Saal Iéna zur Siegerehrung wieder zusammen und freuten sich, auch Bürgermeister Dany Wattebled dort anzutreffen. Anschließend konnten sich die Tennisfreunde bei einem Barbecue, vielen leckeren Salaten, Käsespezialitäten aus dem Norden Frankreichs und Desserts für die Heimreise stärken.
Paul Müller dankte den französischen Freunden noch einmal für ihre Gastfreundschaft und das tolle Wochenende und lud alle herzlich zur Begegnung in Linnich im kommenden Jahr ein.
Zum Abschied gab es viele Küsschen, auch einige Tränen wurden verdrückt, E-Mail-Adressen ausgetauscht und Verabredungen für das nächste Treffen in Linnich getroffen.

Unser Foto wurde anlässlich des Besuches von Schülerinnen und Schülern aus Lesquin in Linnich in der Zeit vom 07.-10.10.2003 aufgenommen.

Begegnungen der Schulen

Seit 1975 gibt es eine Partnerschaft der Real­schule Linnich und dem College Paul Verlaine in Lesquin. Regelmäßig findet der Austausch wechselseitig statt. So fanden die letzten Begegnungen in Linnich in der Zeit vom 15.-18.11.2005 und in Lesquin vom 09.-12.05.2006 statt. Die Schüler wohnen bei Gast­familien und nehmen am Unterricht teil. Aufge­lockert wird das Programm durch Ausflüge (Schlittschuhlaufen in Grefrath, Besuch des Schokoladenmuseums und des WDR in Köln/Besuch der Städte Lille und Boulogne sur mer).

Besuch aus Lesquin am 14.11.2006

Wie jedes Jahr empfingen die Schüler und Schülerinnen der Realschule am 14.11.2006 gegen 12 Uhr ihre Austauschpartner des Collège Théodore Monod in Lesquin.Die Schulleiterin  Frau Behr-Bennemann  begrüßte gemeinsam mit Frau Trentzsch die Gäste aus Lesquin.

Die französischen Schüler waren wie immer in Gastfamilien untergebracht.Am Dienstag Nachmittag stand ein erstes Kennenlernen in den Familien auf dem Programm. Am Mittwoch,dem 15.11.2006, starteten alle zu einem Tagesausflug nach Bonn. Sie besuchten das Museum König, ein Naturkundemuseum – dort stand Insektenkunde auf dem Stundenplan. Es gab lebende Käfer, Schaben ,Heuschrecken, Stabschrecken und Gespenstschrecken zu sehen und zu beobachten. Danach ging es ins Arithmeum, ein mathematisches Museum, wo die Schüler viel über frühere Rechenarten, Rechenhilfsmittel und alte Rechenmaschinen lernten. Danach hatten die Schüler Gelegenheit, sich in Kleingruppen noch etwas in Bonn umzuschauen.So brachte dieser Tag nicht nur Bildung sondern auch Spaß.

Am Donnerstag, dem 16.11.2006, fuhren sie traditionsgemäß zum Schlittschuhlaufen nach Grefrath. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 18° glitten alle Schüler fröhlich übers Eis.Einige Schüler hatten ein paar Anlaufschwierigkeiten auf dem Eis, doch nach kurzer Zeit waren diese behoben und man vergnügte sich sehr. Am Freitag konnten die französischen Gäste dann ein wenig  Unterricht kennenlernen bevor sie wieder die Heimreise antraten. Leider waren die drei Tage, wie immer sehr gut von Frau Trentzsch organisiert, viel zu kurz und zu schnell vorbei.  Die Schüler haben in diesen Tagen viele fröhliche Erfahrungen gemacht und bedanken sich bei allen, die diese schönen Tage ermöglicht haben.

 

Von: Jetmira Salihaj und Jennifer Lindow

Jugendfußballturniere in Lesquin

Seit 2002 veranstaltet der USC Lesquin in jedem Jahr ein großes internationales Jugendfußballturnier, an dem auch Mannschaften der Fußballclubs Rurdorf und Tetz regelmäßig teilnehmen.

Die Feierlichkeiten zum 30jährigen Jubiläum in Lesquin

Am Partnerschaftstreffen in Lesquin am 12. September 2004 nahmen mehr als 100 Linnicher Bürgerinnen und Bürger teil. Eine Delegation der Tennisclubs Linnich und Tetz reiste bereits samstags nach Lesquin, die übrigen Teilnehmer fuhren am Sonntagmorgen gegen 06.00 Uhr in Linnich ab. Gegen 09.30 Uhr fand in Lesquin ein gemeinsames Frühstück im Park statt. Nach dem Frühstück bestand die Möglichkeit an der „Balade à la campagne“, einer Wanderung in verschiedenen Gruppen, teilzunehmen. Mittags, gegen 12.00 Uhr fand dann im Park der Fassanstich des Lesquiner Bieres statt, begleitet von einem „Riesen-Barbecue“.
Letzter Programmpunkt der offiziellen Feier der Stadt Lesquin zum 30jährigen Bestehen der Partnerschaft Lesquin-Linnich war gegen 16.30 Uhr die Taufe von TITEE, der Gemahlin des Riesen HYPOLLITE von Lesquin. (Die Riesen haben in den nordfranzösischen Städten Tradition.)

Die Feierlichkeiten zum 30jährigen Jubiläum in Linnich

Es war ein schönes Fest ...

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich zahlreiche Linnicher Bürger am 24. April 2005 in der Realschule Linnich ein, um die französischen Gäste aus Lesquin, die mit insgesamt 5 Bussen angereist waren, zu begrüßen. Sofort erschwoll ein Stimmenwirrwarr aus Deutsch und Französisch, man hatte sich viel zu erzählen. Schnell fanden alle einen Platz in der festlich geschmückten Aula der Realschule und an den bereitstehenden Stehtischen. Alexander Andrzejewski sorgte mit seinem Ensemble sofort für eine fröhliche Stimmung.

Bild vom Partnerschaftstreffen in Linnich
Die in 30 Jahren aufgebaute Freundschaft zwischen deutschen und französischen Familien, Schülerinnen und Schülern und Vereinen findet begeisterten Anklang. Sie trägt dazu bei, über den eigenen Zaun zu schauen, offen zu werden für andere Lebensweisen und Vorurteile abzubauen. Sie ist damit an der Basis praktizierte Völkerverständigung. Auch Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Städtepartnerschaft zu beteiligen!
Bild vom Partnerschaftstreffen in Lesquin

Auch die Linnicher Verwaltung hatte sich viel Arbeit gemacht, und eine Fotoausstellung über die langjährige Städtepartnerschaft von 1974 bis 2004 erarbeitet. Die vielen Gäste konnten sich diese Ausstellung in Ruhe ansehen, als sie sich zum Buffet anstellten. Nach dem Mittagessen führten einige Schülerinnen und Schüler der Realschule Linnich einen Sketch in französischer Sprache auf, der von den Gästen aus Lesquin mit großem Applaus bedacht wurde.

Danach war Gelegenheit, bei schönem Wetter einen kleinen Abstecher in die Innenstadt zum Stadtfest und zur Autoschau zu machen und dabei auch das Heimatmuseum mit seiner Ausstellung „Rundgang durch das historische Linnich“ zu besuchen oder sich die Heinz-Mack-Ausstellung „Licht im Glas“ im Glasmalerei-Museum anzuschauen.

Nach Rückkehr zur Realschule gab der Musikverein „Harmonie“ aus Lesquin auf der Wiese vor dem Schuleingang ein Konzert, während die Blaskapelle aus Ederen sich auf dem Schulhof aufstellte, um dort ihr Können zu beweisen.

In der offiziellen Ansprache würdigte Bürgermeister Wolfgang Witkopp die langjährige und immer fester werdende Freundschaft zwischen den beiden Städten Linnich und Lesquin, die sich nicht nur auf offizielle Städtepartnerschaftstreffen beschränke, sondern auch zu vielen Anlässen wie z.b. Andreasmarkt oder auch von vielen Familien privat gepflegt wird. Als besonderes Gastgeschenk überreichte Bürgermeister Witkopp seinem Amtskollegen Dany Wattebled einen großen Korb mit lauter Köstlichkeiten aus der Brauerei und Schnapsbrennerei Rainer aus Welz. der Bürgermeister aus Lesquin überreichte als Gegengeschenk eine große Fotocollage mit Bildern aus 30 Jahren Städtepartnerschaft.

Foto von der Übergabe der Gastgeschenke

Zum Abschluss des wunderschönen Tages gab es ein zünftiges Abendessen mit Gegrilltem und reichlich Salaten. Als Abschiedsgeschenk gab es dann noch für alle französischen Gäste ein Geschenk: für die Damen eine Flasche „Mommerle“, für die Herren einen „Hermann“ von der Schnapsbrennerei Rainer mit eigens für das Städtepartnerschaftstreffen erstelltem Etikett.

 

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