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Stadt Linnich

Halbtagesfahrt nach Haus Hohenbusch

Der Linnicher Geschichtsverein lädt zu einer Fahrt zum Haus Hohenbusch (Erkelenz) ein.

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

16.03.202413:0018:00

Exkursion zum Haus Hohenbusch

„Das schönste Mönchskloster im Jülicher Land. Seine kostbaren Gebäude, umgeben mit Alleen und Gärten, machen einen großen Eindruck.“

Südwestlich von Erkelenz, zwischen den Ortschaften Matzerath und Hetzerath, liegt das ehemalige Kreuzherrenkloster Hohenbusch, das in historischen Quellen auch Conventus Altinemoris genannt wird. Zwischen 1302 und 1802, also ein halbes Jahrtausend lang, befand sich hier eine der bedeutendsten und wohlhabendsten Niederlassungen des Ordens der Kreuzherren im Rheinland.

Im Rahmen der Säkularisierung durch die Franzosen wurde der Konvent im Jahre 1802 aufgelöst. Anschließend wurden wesentliche Teile des ehemaligen Klosterkomplexes abgerissen, darunter auch die Klosterkirche. Die Stadt Erkelenz als heutige Eigentümerin ist zusammen mit dem eigens gegründeten „Förderverein Hohenbusch e.V.“ bemüht, die ehemalige Klosteranlage zu erhalten, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und weiterhin ihre Geschichte zu erforschen.

Von alters her gehörte das „Landgut Hohenbusch“ verwaltungspolitisch zur Bürgermeisterei Doveren im Amt Wassenberg und zum Herzogtum Jülich und kirchenrechtlich zur Pfarre Doveren im Dekanat Wassenberg. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1147 zurück. Damals gelangte der Hof durch eine Stiftung an das Aachener Marienstift. Rund 160 Jahre später, am 12.Juli 1305, übertrugen Dekan und Kapitel des Marienstifts den Hof mit allen Rechten und gegen einen jährlichen Zins von vier Aachener Mark den „fratres monasterii in Hohbusch“. Bereits drei Jahre zuvor, also im Jahre 1302, hatten die ersten Kreuzbrüder in Hohenbusch ihre Arbeit aufgenommen.

Hohenbusch stellte nach Beyenburg (Wuppertal), das 1298 gegründet worden war, die zweitälteste Niederlassung des Ordens auf deutschem Boden dar. Weitere Gemeinschaften der Kreuzherren in der näheren Umgebung gab es in Wegberg (gegr. 1639) und in Wickrath (gegr. 1490). In der weiteren Umgebung sind die Klöster in Dülken, Aachen und Düren zu nennen. Das Mutterhaus der Gemeinschaft befand sich in Huy an der Maas im heutigen Belgien.

Informationen

AnmeldungAnmeldung bis zum 2.3.24 möglich: Tel. 0152/54060692 oder E-Mail: linnicher-geschichtsverein@web.de

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Bildnachweise

  • Licensed under the GFDL by the mfg Bodoklecksel (Wikipedia).